Kurz zusammengefasst
- Vorgaben deiner Hochschule zur deutschen Zitierweise geprüft
- Fußnoten automatisch eingefügt, nicht manuell nummeriert
- Direkte Zitate mit Anführungszeichen und Seitenzahl belegt
Was ist die deutsche Zitierweise?
Die deutsche Zitierweise ist eine Zitiermethode, bei der Quellen nicht direkt im Fließtext, sondern in Fußnoten angegeben werden. Im Text steht meist nur eine hochgestellte Fußnotenzahl. Die vollständige oder verkürzte Quellenangabe erscheint unten auf derselben Seite.
Ein Beispiel für die deutsche Zitierweise sieht so aus: Im Text steht eine Aussage mit Fußnotenzahl, etwa Wissenschaftliches Arbeiten erfordert eine klare und nachvollziehbare Quellenarbeit. In der Fußnote steht dann: Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten, Berlin 2021, S. 45.
Der große Vorteil dieser Zitierweise ist, dass der Lesefluss im Text kaum unterbrochen wird. Statt Klammern mit Autor, Jahr und Seitenzahl stehen die Quellenangaben übersichtlich im Fußnotenbereich.
Deshalb wird die deutsche Zitierweise häufig in geisteswissenschaftlichen Fächern, Rechtswissenschaft, Geschichte, Theologie, Literaturwissenschaft oder Philosophie verwendet.
Wann verwendet man die deutsche Zitierweise?
Die deutsche Zitierweise wird vor allem dann verwendet, wenn deine Hochschule oder dein Fachbereich Quellenangaben in Fußnoten verlangt. Sie eignet sich besonders für Arbeiten, in denen viele Quellen kommentiert, verglichen oder historisch eingeordnet werden.
Typische Arbeiten mit deutscher Zitierweise sind Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Seminararbeiten, Dissertationen, wissenschaftliche Essays sowie juristische oder geisteswissenschaftliche Arbeiten.
Ob du die deutsche Zitierweise nutzen sollst, entscheidet aber nicht dein persönlicher Geschmack. Maßgeblich sind immer die formalen Vorgaben deiner Hochschule. Manche Lehrstühle verlangen ausdrücklich Fußnoten, andere bevorzugen APA, Harvard oder eine andere Autor-Jahr-Zitierweise.
Wie funktioniert die deutsche Zitierweise mit Fußnoten?
Bei der deutschen Zitierweise setzt du im Text an der passenden Stelle eine Fußnote. Diese Fußnote verweist auf die Quelle, aus der eine Aussage, ein Zitat, eine Definition oder ein Gedanke stammt.
Die Fußnotenzahl steht normalerweise direkt nach dem Satzzeichen, wenn sich die Quelle auf den gesamten Satz bezieht. Wenn sich die Fußnote nur auf einen bestimmten Begriff oder eine kurze Formulierung bezieht, kann sie direkt nach diesem Begriff stehen.
Wichtig ist, dass du die Fußnoten konsequent und einheitlich setzt. Verwende nicht einmal Fußnoten nach dem Satzzeichen und an anderer Stelle davor, wenn deine Hochschule dazu klare Vorgaben macht.
- Fußnote direkt an der belegpflichtigen Stelle setzen
- Fußnotenzahl nach Vorgabe vor oder nach dem Satzzeichen platzieren
- Fußnoten automatisch nummerieren lassen
- Jede übernommene Aussage eindeutig belegen
Vollbeleg bei der ersten Nennung
Beim ersten Nachweis einer Quelle wird in der deutschen Zitierweise häufig ein vollständiger Beleg verwendet. Dieser Vollbeleg enthält alle wichtigen Informationen, damit die Quelle eindeutig identifiziert werden kann.
Ein Vollbeleg für ein Buch kann so aussehen: Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten, 2. Auflage, Berlin 2021, S. 45.
Je nach Vorgabe kann die Reihenfolge leicht abweichen. Manche Richtlinien nennen zuerst den Nachnamen, andere zuerst den Vornamen. Entscheidend ist, dass du dich für eine Variante entscheidest und sie in der gesamten Arbeit einheitlich verwendest.
- Vorname und Nachname der Autorin oder des Autors
- Titel der Quelle
- Auflage, falls vorhanden
- Erscheinungsort und Erscheinungsjahr
- genaue Seitenzahl
Kurzbeleg bei weiteren Nennungen
Wenn du dieselbe Quelle später erneut zitierst, musst du sie normalerweise nicht noch einmal vollständig angeben. Stattdessen verwendest du einen Kurzbeleg.
Ein Kurzbeleg kann zum Beispiel lauten: Müller: Wissenschaftliches Arbeiten, S. 78. Je nach Vorgabe ist auch eine Form wie Müller 2021, S. 78 möglich.
Welche Kurzform erlaubt ist, hängt von den Vorgaben deiner Hochschule ab. Wichtig ist, dass der Kurzbeleg eindeutig auf den vollständigen Eintrag im Literaturverzeichnis verweist.
Wenn du mehrere Werke derselben Autorin oder desselben Autors aus demselben Jahr verwendest, musst du besonders eindeutig sein. Dann können Ergänzungen wie Kurztitel oder Jahresbuchstaben sinnvoll sein, etwa Müller 2021a, S. 22 und Müller 2021b, S. 91.
- Nachname der Autorin oder des Autors
- Kurztitel oder Erscheinungsjahr
- konkrete Seitenzahl
- eindeutiger Bezug zum Literaturverzeichnis
Direkte Zitate in der deutschen Zitierweise
Ein direktes Zitat übernimmst du wortwörtlich aus einer Quelle. Deshalb muss es exakt gekennzeichnet werden. In der deutschen Zitierweise steht das Zitat im Text in Anführungszeichen und die Quelle wird über eine Fußnote angegeben.
Ein Beispiel für direkte Zitate Fußnoten: "Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine präzise und transparente Quellenarbeit." Die Fußnote nennt anschließend Autor, Titel, Ort, Jahr und Seitenzahl.
Direkte Zitate sollten immer genau mit der Originalquelle übereinstimmen. Das betrifft Wortlaut, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Hervorhebungen. Wenn du etwas auslässt oder ergänzt, musst du das sichtbar machen.
Verwende direkte Zitate sparsam. Sie sind besonders sinnvoll bei Definitionen, wichtigen Kernaussagen oder Formulierungen, die im Original besonders treffend sind.
Indirekte Zitate mit Fußnoten
Ein indirektes Zitat liegt vor, wenn du einen Gedanken aus einer Quelle in eigenen Worten wiedergibst. Auch dann brauchst du eine Quellenangabe. Viele Studierende machen hier den Fehler, nur direkte Zitate zu belegen.
Ein Beispiel für indirekte Zitate Fußnoten: Eine nachvollziehbare Quellenarbeit ist ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Texte. Die Fußnote kann dann mit Vgl. Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten, Berlin 2021, S. 45 beginnen.
In vielen Varianten der deutschen Zitierweise wird bei indirekten Zitaten "vgl." verwendet. Die Abkürzung steht für "vergleiche" und zeigt, dass du die Quelle sinngemäß wiedergibst, aber nicht wortwörtlich zitierst.
Ob "vgl." Pflicht ist, hängt von deiner Hochschulvorgabe ab. Manche Fachbereiche verlangen es, andere verzichten darauf. Einheitlichkeit ist hier besonders wichtig.
Deutsche Zitierweise bei mehreren Autorinnen und Autoren
Wenn eine Quelle mehrere Autorinnen oder Autoren hat, müssen diese in der Fußnote korrekt angegeben werden. Bei zwei Personen werden meist beide Namen genannt.
Ein Beispiel ist: Müller, Thomas / Schneider, Anna: Wissenschaftliches Arbeiten, Berlin 2021, S. 45. Bei drei oder mehr Autorinnen und Autoren gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
Manche Vorgaben verlangen die Nennung aller Namen, andere erlauben eine Abkürzung mit "u. a." oder "et al.". Achte darauf, welche Schreibweise deine Hochschule bevorzugt, und mische nicht mehrere Varianten innerhalb derselben Arbeit.
Deutsche Zitierweise bei Internetquellen
Auch Internetquellen können in der deutschen Zitierweise mit Fußnoten zitiert werden. Dabei solltest du besonders sorgfältig sein, weil Onlinequellen nicht immer vollständige Angaben enthalten.
Eine Fußnote zu einer Internetquelle kann so aussehen: Bundeszentrale für politische Bildung: Wissenschaftliches Arbeiten, online verfügbar unter: URL, zuletzt abgerufen am 10.05.2026.
Wenn kein Veröffentlichungsdatum angegeben ist, kann je nach Vorgabe "o. J." für "ohne Jahr" verwendet werden. Wenn keine Autorin und kein Autor genannt wird, kann häufig die Organisation oder der Seitentitel verwendet werden.
Verwende Internetquellen nicht unkritisch. Prüfe immer, ob die Quelle seriös, aktuell und wissenschaftlich geeignet ist.
- Autorin, Autor oder Organisation
- Titel des Beitrags
- Name der Website oder Institution
- Veröffentlichungsdatum, falls vorhanden
- URL und Abrufdatum
- gegebenenfalls Abschnitt oder Absatz
Deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis
Auch wenn die Quellen bereits in den Fußnoten stehen, brauchst du am Ende deiner Arbeit in der Regel ein Literaturverzeichnis. Dort listest du alle Quellen auf, die du im Text verwendet hast.
Ein Literatureintrag für ein Buch kann so aussehen: Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten, 2. Auflage, Berlin 2021.
Ein Beitrag in einem Sammelband kann so aussehen: Schneider, Anna: Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten, in: Müller, Thomas / Becker, Laura (Hrsg.): Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens, Berlin 2020, S. 55-72.
Das Literaturverzeichnis deutsche Zitierweise wird meist alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen und Autoren sortiert. Achte darauf, dass jede Quelle, die du in einer Fußnote verwendest, auch im Literaturverzeichnis auftaucht.
Vollbeleg, Kurzbeleg und Literaturverzeichnis im Vergleich
Die deutsche Zitierweise wirkt am Anfang kompliziert, weil Quellen an mehreren Stellen auftauchen können: als Fußnote beim ersten Nachweis, als Kurzbeleg bei späteren Nachweisen und als vollständiger Eintrag im Literaturverzeichnis.
Der Vollbeleg ist die erste vollständige Quellenangabe in der Fußnote, zum Beispiel Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten, Berlin 2021, S. 45.
Der Kurzbeleg ist die verkürzte Quellenangabe bei späterer Nennung, zum Beispiel Müller: Wissenschaftliches Arbeiten, S. 78.
Das Literaturverzeichnis ist die vollständige Übersicht aller verwendeten Quellen. Es enthält meist keine einzelne zitierte Seitenzahl, sondern die vollständige Quelle.
Unterschied zwischen deutscher Zitierweise und APA
Der wichtigste Unterschied zwischen deutscher Zitierweise und APA liegt im Ort der Quellenangabe. Bei APA stehen Kurzbelege direkt im Text. Bei der deutschen Zitierweise stehen Quellenangaben in Fußnoten.
APA wirkt im Text kompakter, unterbricht aber den Lesefluss durch Klammern. Die deutsche Zitierweise hält den Fließtext ruhiger, benötigt dafür aber ein sauberes Fußnotensystem.
Welche Zitierweise besser ist, hängt nicht vom persönlichen Geschmack ab, sondern von den Vorgaben deiner Hochschule oder deines Fachbereichs.
Unterschied zwischen deutscher Zitierweise und Harvard
Harvard und APA sind Autor-Jahr-Systeme. Die Quellenangabe steht direkt im Text, meist in Klammern. Die deutsche Zitierweise arbeitet dagegen mit Fußnoten.
Wenn deine Hochschule eine Zitierweise mit Fußnoten verlangt, ist meist die deutsche Zitierweise oder eine ähnliche Fußnotenvariante gemeint. Wenn eine Autor-Jahr-Zitierweise gefordert wird, sind eher Harvard oder APA relevant.
Ein Beispiel Harvard lautet: Die Quellenarbeit muss nachvollziehbar sein (Müller 2021, S. 45). In der deutschen Zitierweise steht die Quellenangabe dagegen in der Fußnote.
Fußnoten in Word richtig einfügen
Wenn du deine wissenschaftliche Arbeit in Word schreibst, solltest du Fußnoten nicht manuell mit hochgestellten Zahlen einfügen. Nutze stattdessen die automatische Fußnotenfunktion. Dadurch werden Nummerierung, Position und Reihenfolge automatisch angepasst.
Setze den Cursor an die Stelle, an der die Fußnote erscheinen soll, öffne in Word "Referenzen" oder "Verweise", wähle "Fußnote einfügen" und trage die Quellenangabe unten auf der Seite ein.
Der Vorteil: Wenn du später Text ergänzt oder verschiebst, aktualisiert Word die Fußnotenzählung automatisch. Das verhindert viele formale Fehler kurz vor der Abgabe.
Fußnoten in wissenschaftlichen Arbeiten richtig formatieren
Fußnoten wissenschaftliche Arbeit sollten gut lesbar, aber optisch zurückhaltend sein. Häufig werden sie in einer kleineren Schriftgröße als der Fließtext gesetzt. Wenn dein Text zum Beispiel in 12 pt formatiert ist, können Fußnoten je nach Vorgabe in 10 pt stehen.
Viele Hochschulen machen konkrete Vorgaben zur Fußnotenformatierung. Diese solltest du vor der finalen Abgabe unbedingt prüfen.
- einheitliche Schriftart und Schriftgröße
- einheitlicher Zeilenabstand
- fortlaufende Nummerierung
- gleiche Zeichensetzung
- keine manuell gesetzten Fußnotenzahlen
- klare Trennung zwischen Text und Fußnotenbereich
Häufige Abkürzungen in Fußnoten
In der deutschen Zitierweise werden häufig Abkürzungen verwendet. Diese können Platz sparen, sollten aber korrekt eingesetzt werden.
"Vgl." steht für "vergleiche" und wird häufig bei indirekten Zitaten genutzt. "Ebd." steht für "ebenda" und verweist auf dieselbe Quelle wie die unmittelbar vorherige Fußnote. "Hrsg." kennzeichnet Herausgeberinnen oder Herausgeber, "Aufl." eine Auflage, "S." eine Seite, "o. J." ohne Jahr und "o. O." ohne Ort.
Besonders bei "ebd." solltest du vorsichtig sein. Diese Abkürzung ist nur sinnvoll, wenn unmittelbar zuvor dieselbe Quelle genannt wurde. Wenn du später Text verschiebst, kann "ebd." schnell falsch werden.
Warum die deutsche Zitierweise vor dem Druck geprüft werden sollte
Fußnoten gehören zu den Bereichen, in denen kurz vor der Abgabe viele Fehler entstehen. Wenn du Absätze verschiebst, Zitate ergänzt oder Quellen austauschst, können Fußnoten unvollständig, uneinheitlich oder falsch platziert sein.
Vor dem Druck solltest du deshalb eine eigene Fußnotenprüfung einplanen. Dabei kontrollierst du nicht mehr den Inhalt deiner Argumentation, sondern ausschließlich die formale Quellenarbeit.
Gerade bei gedruckten und gebundenen Arbeiten fallen formale Unsauberkeiten stärker auf. Deshalb lohnt sich eine letzte Kontrolle vor dem Druck besonders.
- Sind alle direkten Zitate mit Fußnoten belegt?
- Sind alle indirekten Zitate mit Quellenangaben versehen?
- Stimmen Seitenzahlen in den Fußnoten?
- Sind Vollbelege und Kurzbelege einheitlich aufgebaut?
- Tauchen alle Fußnotenquellen im Literaturverzeichnis auf?
- Sind Fußnoten sauber formatiert und gut lesbar?
Einordnung für die finale Abgabe
Die deutsche Zitierweise ist mehr als eine formale Pflicht. Sie zeigt, dass du wissenschaftlich sauber arbeitest, fremde Gedanken transparent machst und deine Argumentation nachvollziehbar belegst.
Für die finale Abgabe solltest du die Fußnoten zusammen mit Literaturverzeichnis, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Deckblatt und Anhang prüfen. Erst wenn alle formalen Elemente stimmen, sollte die Arbeit als PDF exportiert und für den Druck vorbereitet werden.
Wenn du eine gebundene Abschlussarbeit abgibst, lohnt sich außerdem ein letzter Blick auf das Layout. Fußnoten dürfen nicht abgeschnitten wirken, Seitenumbrüche sollten sauber sein und alle Verzeichnisse müssen korrekt dargestellt werden.
Praktische Kontrolle vor dem PDF-Export
- Sind alle direkten Zitate mit Fußnoten belegt?
- Sind alle indirekten Zitate mit Quellenangaben versehen?
- Stimmen Seitenzahlen in den Fußnoten?
- Sind Vollbelege und Kurzbelege einheitlich aufgebaut?
- Tauchen alle Fußnotenquellen im Literaturverzeichnis auf?
- Wurde die finale PDF nach dem Export noch einmal geöffnet?
Checkliste
- Vorgaben deiner Hochschule zur deutschen Zitierweise geprüft
- Fußnoten automatisch eingefügt, nicht manuell nummeriert
- Direkte Zitate mit Anführungszeichen und Seitenzahl belegt
- Indirekte Zitate mit Quellenangabe versehen
- "vgl." einheitlich verwendet, falls gefordert
- Erstnennung mit vollständigem Quellenbeleg angegeben
- Weitere Nennungen mit einheitlichem Kurzbeleg formatiert
- Internetquellen vollständig mit URL und Abrufdatum dokumentiert
- Alle Fußnotenquellen ins Literaturverzeichnis aufgenommen
- Literaturverzeichnis alphabetisch sortiert
- Fußnotenformatierung geprüft
- Finale PDF vor dem Druck kontrolliert
Typische Fehler
- Quellen nur bei direkten Zitaten angeben
- Paraphrasen ohne Fußnote übernehmen
- Vollbelege und Kurzbelege vermischen
- Unterschiedliche Zeichensetzung in Fußnoten verwenden
- "vgl." uneinheitlich einsetzen
- Seitenzahlen bei direkten Zitaten vergessen
- Fußnoten manuell nummerieren
- Internetquellen ohne Abrufdatum oder Organisation angeben
- Quellen in Fußnoten verwenden, die im Literaturverzeichnis fehlen
- Literaturverzeichnis und Fußnoten nicht miteinander abgleichen
- Nach dem PDF-Export keine finale Kontrolle durchführen
Deutsche Zitierweise final geprüft?
Wenn Fußnoten, Literaturverzeichnis und Layout stimmen, kannst du deine wissenschaftliche Arbeit für Druck und Bindung vorbereiten.
Bachelorarbeit drucken lassenHäufige Fragen
Was ist die deutsche Zitierweise?
Die deutsche Zitierweise ist eine Zitiermethode, bei der Quellen in Fußnoten angegeben werden. Im Text steht eine hochgestellte Zahl, die auf die Quellenangabe am Seitenende verweist.
Wann nutzt man die deutsche Zitierweise?
Die deutsche Zitierweise wird häufig in geisteswissenschaftlichen, historischen, theologischen, philosophischen und juristischen Arbeiten verwendet. Entscheidend sind aber immer die Vorgaben deiner Hochschule.
Was ist der Unterschied zwischen Vollbeleg und Kurzbeleg?
Der Vollbeleg enthält bei der ersten Nennung einer Quelle alle wichtigen Angaben. Der Kurzbeleg wird bei späteren Nennungen derselben Quelle verwendet und enthält nur noch die nötigsten Informationen.
Muss ich bei indirekten Zitaten auch eine Fußnote setzen?
Ja. Auch wenn du eine Quelle nur sinngemäß wiedergibst, musst du sie belegen. Häufig wird dafür in der Fußnote "vgl." verwendet.
Was bedeutet "vgl." in Fußnoten?
"Vgl." steht für "vergleiche". Es wird häufig bei indirekten Zitaten genutzt, wenn du den Inhalt einer Quelle in eigenen Worten wiedergibst.
Gehören Fußnotenquellen auch ins Literaturverzeichnis?
Ja. Quellen, die du in Fußnoten zitierst, sollten in der Regel auch im Literaturverzeichnis stehen. So können Leserinnen und Leser die vollständigen Angaben nachvollziehen.
Darf ich "ebd." in Fußnoten verwenden?
Ja, wenn deine Hochschule es erlaubt. "Ebd." steht für "ebenda" und verweist auf dieselbe Quelle wie die unmittelbar vorherige Fußnote. Nach Textverschiebungen solltest du "ebd." besonders sorgfältig prüfen.
Wie zitiere ich Internetquellen in der deutschen Zitierweise?
Du gibst in der Fußnote Autor oder Organisation, Titel, URL und Abrufdatum an. Wenn kein Datum vorhanden ist, kann je nach Vorgabe "o. J." verwendet werden.
Was ist besser: deutsche Zitierweise oder APA?
Das hängt von den Vorgaben deiner Hochschule ab. APA arbeitet mit Kurzbelegen im Text, die deutsche Zitierweise mit Fußnoten. Beide Systeme sind wissenschaftlich anerkannt, wenn sie korrekt und einheitlich angewendet werden.
Wann sollte ich die Fußnoten vor dem Druck prüfen?
Am besten nach der finalen Inhaltskorrektur und vor dem PDF-Export. Danach solltest du die exportierte PDF noch einmal öffnen und prüfen, ob Fußnoten, Seitenumbrüche und Literaturverzeichnis korrekt dargestellt werden.
