Kurz zusammengefasst
- Aktuelle KI-Regeln des Studiengangs zuerst lesen.
- Tool, Zweck, Arbeitsschritt und eigene Prüfung zeitnah protokollieren.
- Verzeichnis und Eigenständigkeitserklärung nicht verwechseln.
Vorgaben und erlaubte Nutzung klären
Prüfe, welche KI-Unterstützung erlaubt ist und welche Tätigkeiten offengelegt werden müssen. Zwischen Ideenfindung, Sprachkorrektur, Codehilfe und generierten Textpassagen können unterschiedliche Regeln gelten. Eine universelle Mustererklärung gibt es nicht. Frage bei Unklarheit Betreuung oder Prüfungsamt, bevor du sensible Daten hochlädst.
Den Einsatz während der Arbeit notieren
Halte für jede relevante Nutzung Tool und gegebenenfalls Version, Datum oder Zeitraum, Zweck, betroffene Kapitel und Art deiner Nachprüfung fest. Beispiel: „Sprachliche Alternativen für Absatz 3.2 vorgeschlagen; fachliche Aussagen anhand der Originalquellen geprüft und selbst formuliert.“ Kopiere keine vertraulichen Interviewdaten in eine Vorlage, nur um die Dokumentation zu vervollständigen.
Eigenleistung und Quellen trennen
Ein KI-Tool ist keine Ersatzquelle für eine wissenschaftliche Behauptung. Belege Sachinformationen mit überprüfbarer Literatur und dokumentiere KI-Unterstützung nach der lokalen Regel. Wenn ein Tool beim Strukturieren geholfen hat, beschreibe diese Tätigkeit; behaupte nicht, die KI habe Literatur „gelesen“, wenn du nur ihre Zusammenfassung kennst.
Vor der Abgabe abgleichen
Vergleiche Verzeichnis, tatsächliche Nutzung und Eigenständigkeitserklärung auf Widersprüche. Kontrolliere, ob vorgeschriebene Anhänge oder Screenshots wirklich verlangt werden und Datenschutzregeln eingehalten sind. Transparenz schützt nicht automatisch vor Verstößen: Entscheidend bleibt, ob die konkrete Verwendung erlaubt und die Arbeit fachlich eigenständig ist.
Einordnung für die finale Abgabe
Viele formale Themen wirken zunächst wie reine Schreibarbeit. Für die gedruckte Abgabe sind sie aber genauso wichtig: Was im Dokument fehlt, falsch platziert ist oder uneinheitlich formatiert wurde, erscheint später auch in der gebundenen Fassung.
Nutze den Beitrag deshalb nicht isoliert, sondern prüfe ihn zusammen mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Quellenangaben und Anhang. Erst wenn die Datei vollständig ist, sollte sie als finale PDF für Druck und Bindung vorbereitet werden.
Praktische Kontrolle vor dem PDF-Export
- Stimmen Überschriften, Kapitelstruktur und Seitenzahlen?
- Sind Quellen, Abbildungen und Tabellen vollständig eingebunden?
- Sind Pflichtbestandteile wie Erklärung, Anhang oder Deckblatt enthalten, falls gefordert?
- Wurde die finale PDF-Datei nach dem Export noch einmal geöffnet und geprüft?
Checkliste
- Lokale KI-Regeln gelesen.
- Relevante Nutzungen zeitnah dokumentiert.
- Fachliche Aussagen selbst geprüft.
- Verzeichnis und Erklärung abgeglichen.
Typische Fehler
- Ein fremdes KI-Verzeichnis blind kopieren.
- KI-Ausgaben als wissenschaftliche Quellen behandeln.
- Personenbezogene Daten ungeprüft hochladen.
Die fertige Arbeit für die Abgabe vorbereiten
Wenn Inhalt und Hochschulvorgaben geprüft sind, kannst du deine PDF sowie die verfügbaren Druck- und Bindungsoptionen kontrollieren.
Druckoptionen prüfenWeiterführende Inhalte
Vertiefe passende Themen zu Aufbau, Quellenarbeit, Formatierung und Abgabe deiner wissenschaftlichen Arbeit.
Häufige Fragen
Brauche ich immer ein KI-Verzeichnis?
Das hängt von Hochschule, Prüfungsleistung und Art der Nutzung ab.
Muss ich jeden Prompt abdrucken?
Nur wenn die konkrete Regel das verlangt; oft ist eine nachvollziehbare Beschreibung der Nutzung entscheidend.
Reicht ein Verzeichnis, um jede KI-Nutzung zu erlauben?
Nein. Offenlegung ersetzt keine Erlaubnis und keine eigene fachliche Prüfung.
